Ariel 3in1 Pods! Unter die Wäsche, fertig, los! (Gesponsert)

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Hallo meine Lieben,

als ich am Mittwoch, den 10.08.2016 von der Arbeit kam, fand ich eine DHL Benachrichtigungskarte in meinem Briefkasten. Ich war zunächst etwas überrascht, denn bestellt hatte ich nichts. Das Paket wurde bei meinem Nachbarn abgegeben. Also bin ich schnell hin und habe es abgeholt. Neugierig war ich ja schon!

Als ich es dann öffnete, sah ich nur noch grün. Alles voller Ariel Pods! Ich hatte fast schon vergessen, dass ich mich bei „for me“ bei einem Testprojekt beworben hatte. Umso überraschter war ich über das Testpaket.

Meine Freude habe ich direkt bei Facebook geteilt und meinen Freunden und Bekannten die Probepackungen angeboten. Ein paar weitere Interessenten zum Testen haben sich über Facebook schnell gefunden. Einige Packungen habe ich zudem im Büro abgeliefert und einen Zettel da gelassen: „Viel Spaß beim Testen! LG Sara“. Die Probepackungen und Flyer sind also alle verteilt.

Mein Botschafterpaket:
Das Paket enthielt folgendes:
– 1 x Ariel 3in1 Pods (24er Box) für mich als Botschafterin
– Marktforschungsunterlagen
– 20 Proben (3er Packung) zum Weitergeben
– 20 Flyer mit Infos

ariel-3in1-pods-1-mit-logo

Das Botschafterpaket enthält die 3in1 Pods in der Variante „Vollwaschmittel“.

Welche Varianten gibt es?
Es gibt die 3in1 Pods in drei verschiedenen Varianten.

  • Ariel 3in1 Pods Vollwaschmittel: Es soll für alle Farbkombinationen geeignet sein, besonders jedoch für helle und weiße Wäsche.
  • Ariel 3in1 Pods Colorwaschmittel: Es soll vor allem für bunte und dunkle Wäsche geeignet sein.
  • Ariel 3in1 Pods Febreze: Es soll für besonders frisch duftende Wäsche sorgen.

Verpackung:
Die 24er Packung ist schön kompakt und findet sogar noch einen Platz in meinen überfüllten Waschbeckenunterschrank. Die Abmessungen sind ca. 18 cm Breite, 14,5 cm Höhe und 9,5 cm Tiefe.
Die Pods befinden sich in einer grünen Verpackung mit Klappdeckel.

Das sagt der Hersteller über das Produkt:
„Die Ariel 3in1 Pods vereinen die innovativsten Reinigungs- und Faserschutztechnologien von Ariel miteinander. Diese neue Kombination setzt nicht nur an der Fleck-Oberfläche an, sondern dringt bis in die Faser vor und sorgt so für eine tiefensaubere Reinigung.
Diese Innovation entfernt sichtbaren wie auch unsichtbaren Schmutz und verhindert so, dass sich Schmutzpartikel beim Waschgang wieder an die Wäsche haften – unabhängig von Faserart, Farbkombination, Fleckentyp und Verschmutzungsgrad…“

Das sind doch mal tolle Aussichten. Bin ich wirklich so naiv das zu glauben? Natürlich nicht, daher muss ein Testobjekt her. Was wäre da besser geeignet als ein weißes Shirt? Aber ich kleckere doch eher selten oder mache meine Klamotten versehentlich dreckig. Dann halt mit voller Absicht. Ein altes weißes Shirt, welches ohnehin schon mysteriöse pinke Flecken hat, ist bestens geeignet für diesen Test. Aber das bissel pink reicht mir nicht. Also noch ein paar nette Worte mit Filzstiften drauf schreiben, ein bisschen Tomatensauce reinschmieren und ein wenig Schokocreme drauf klatschen. Aber irgendwas fehlt noch! Richtig, Industriedreck! Aber wo bekomme ich den her? Ich habs! Von meinem Schraubendreher, den ich auf der Arbeit immer benutze. Gut, dass der noch dreckig ist und mein Shirt als Putzlappen her halten kann. Direkt zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Werkzeug sauber, Shirt verdreckt. Klasse, mein Testobjekt ist ready for some Action. Der Schmutz hat jedoch noch bis zum nächsten Tag Zeit einzutrocknen. Denn Wäsche waschen gehört nicht zu meinen Lieblingsaufgaben und ich hab grade einfach keine Lust.

Ich bin jedoch sehr gespannt, ob alle Flecken nach dem Waschgang entfernt werden oder nicht. Versprechen tut es Ariel immerhin. „Strahlende Wäsche unabhängig von Fleckentyp und Verschmutzungsgrad“. Ich würde sagen, der Verschmutzungsgrad ist hoch und Fleckentypen habe ich auch einige dabei. Im Normalfall sieht meine Wäsche allerdings nicht so aus. Meistens wasche ich meine Klamotten nur, damit sie wieder frisch riechen und nicht weil sie derartig verschmutzt sind.

Anwendung:
Heute ist endlich Waschtag. Also ab in die Trommel mit dem Pod! Ist das wirklich so einfach? Jap, ist es! Laut Ariel in 3 einfachen Schritten:

  1. Einen Ariel Pod hinten in die leere Trommel legen und zwar direkt auf den Trommelboden.
  2. Wäsche drauf legen und das gewünschte Wäscheprogramm starten.
  3. Packung verschließen und außer Reichweite von Kindern aufbewahren.

Punkt 3 entfällt bei mir, da ich leider keine Kinder habe und somit auch nicht auf den Aufbewahrungsort achten muss. Auch Haustiere o.ä. besitze ich nicht.

Ariel 3in1 Pod
Ariel 3in1 Pod: In die Trommel legen und Wäsche drauf!

Auf die Wäsche, fertig, los!
Den Pod habe ich anweisungsgemäß in die Trommel gelegt. Sara tut mal Dienst nach Vorschrift. Wunder geschehen doch noch! Dann legte ich das weiße verschmutzte und präparierte Shirt sowie die restliche helle Wäsche oben drauf. Nun musste ich nur noch das Waschprogramm einstellen, das Programm starten und ab geht die Wäsche.

Ariel 3in1 Pods im Test
Ariel 3in1 Pods im Test

Jetzt heißt es warten, denn mein Programm läuft bei 40 °C etwas über zwei Stunden. Wie gut, dass ich noch so viele andere Dinge zu tun habe.

Erster Eindruck vom Waschergebnis:
Als ich die Trommel öffnete fiel mir zunächst der angenehme frische, aber dennoch dezente Duft der frisch gewaschenen Wäsche auf. Bisher hatte ich mit flüssigen Waschmitteln eher die Erfahrung, dass die Wäsche danach muffig riecht. Daher ist der Duft durchaus positiv zu bewerten.

Was mich nun aber vielmehr interessierte, war mein Testshirt. Wo ist es bloß? Natürlich ganz unten! Voller Spannung hab ich es aus der Trommel geholt und bääääm! Enttäuschend! Die Flecken waren leider immer noch drin. Lediglich die Schokocreme ist beim Waschen raus gegangen. Die Tomatensauce und der Industrieschmutz sind noch deutlich zu sehen. Auch der schwarze Filzstift ist noch leicht zu erkennen. Die Reinigungswirkung ist also mangelhaft. Wobei ich dazu sagen muss, dass es ein Hardcore-Test war. Denn im Regelfall sieht natürlich keiner meiner Shirts so dreckig aus.

Das Testergebnis der Reinigungswirkung von den Ariel 3in1Pods ist mangelhaft!
Das Testergebnis der Reinigungswirkung von den Ariel 3in1Pods ist mangelhaft!

Für den Fall, dass ich dann doch mal kleckere, weiche ich das Kleidungsstück sofort ein. Es bleibt dann solange eingeweicht, bis es gewaschen wird. Die Flecken gehen dann trotzdem raus, auch wenn es sich z.B. um Tomatensauce handelt. Da ich zudem bisher noch kein Waschmittel gefunden habe, welches so einen Hardcore Test besteht, gibt es zunächst mal nur einen Minuspunkt. Mich stört aber noch die Tatsache, dass das Versprechen von Ariel nicht gehalten wird. Warum nicht ehrlich sein und sowas versprechen wie: „Es löst herkömmliche Flecken in Handumdrehen!“ Das ist glaubhaft und man wird als Kunde am Ende nicht enttäuscht.
Denn es ist bewiesen! Das folgende Versprechen von Ariel, ist eindeutig zu schön um wahr zu sein: „Diese Innovation entfernt sichtbaren wie auch unsichtbaren Schmutz unabhängig von Faserart, Farbkombination, Fleckentyp und Verschmutzungsgrad.“
Für das leere Versprechen und die fehlende Ehrlichkeit ziehe ich somit einen weiteren Punkt ab.

Zu bieten hat das Waschmittel meiner Meinung nach dennoch einiges. Die Pods sind einfach in der Anwendung, eine Überdosierung ist quasi ausgeschlossen, die Wäsche duftet angenehm frisch, die Pods lösen sich komplett auf, Rückstände gibt es nicht und die Waschmittelschubladen bleiben sauber. Diese Argumente reichen mir als Kaufanreiz völlig aus. Leere Versprechen hingegen stehen nicht auf meiner Einkaufsliste.
Vor allem die einfache und schnelle Anwendung hat‘s mir angetan. Pod rein, Wäsche drauf und Programm starten. Schneller geht es wirklich nicht, es sei denn jemand anderes macht die Wäsche für mich. Außerdem muss ich nicht mehr darauf achten, dass das Waschmittel auch in die Waschmittelöffnungen landet und nicht daneben. Das kann ich nämlich ziemlich gut.

Aufgrund dessen, dass ich vor dem Test Vollwaschmittel in Pulverform verwendet habe, habe ich dem gegenüber noch einen Pluspunkt hervor zu heben. Bei längerer Lagerung des Pulvers wird es aufgrund der Luftfeuchtigkeit nach einiger Zeit klumpig und schwer dosierbar. Das passiert bei den Pods bzw. generell bei flüssigem Waschmittel natürlich nicht.

Preis und Bezugsquelle:
Da ich fast jede Woche bei real einkaufen gehe und das Motto ja bekanntlich „Einmal hin, alles drin!“ lautet, habe ich direkt mal geschaut, ob es die Pods hier zu kaufen gibt. Und siehe da, gibt es tatsächlich! Vorher habe ich noch nie darauf geachtet. Ein 13er Pack kostet hier 3,99 €. Das macht dann pro Waschladung ca. 0,31 €.
Auch bei Amazon kann man die Ariel Pods bestellen. Hier kosten sie sogar noch weniger. Pro Waschladung macht es dann 0,27 € bei der großen 64-er Packung.
Vor meinem Ariel Test habe ich mit Persil Universal Vollwaschmittel gewaschen. Dieses reicht laut Hersteller für 44 Wäschen aus und kostet im Vergleich dazu 14,39 €. Es würde also, laut Hersteller, bereits 0,32 € pro Waschladung kosten. Im Vergleich zu meinem herkömmlichen Vollwaschmittel ist es also teurer. Außerdem lebe ich treu dem Motto „Viel hilft viel!“ Mit 44 Wäschen pro Packung komme ich also nicht hin. Bei mir sind es eher 35 Waschladungen, wenn überhaupt.
Da die Pods vordosiert sind, kann ich hierbei auch nicht übertreiben. Es sei denn ich werfe mehrere Pods in die Trommel, aber das habe ich dann Gott sei Dank doch unter Kontrolle.

Inhaltsstoffe:
Für mich sind die Inhaltsstoffe wie eine fremde Sprache. Verstehen tue ich davon nicht viel, aber wahrscheinlich ist das auch besser so. Denn wer weiß, ob ich Waschmittel noch benutzen würde, wenn ich wüsste was das alles genau ist. Aber für alle die evtl. Allergien o.ä. haben hier mal die Übersicht:
>30 % Anionische Tenside; 5-15 % Nichtionische Tenside; Seife;

Sicherheitshinweise:
Die Sicherheitshinweise liest ja meistens keiner, deswegen übernehme ich den Job mal für euch.
„Verursacht schwere Augenschäden, Verursacht Hautreizungen. Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.“ Na dann wollen wir mal hoffen, dass mein Abwasser auch nur dorthin gelangt, wo es von dem Zeug wieder gereinigt werden kann und nicht im nächsten See.
Die Pods dürfen nicht aufgeschnitten, angepickt oder vergleichbares werden.
Bei Kontakt mit den Augen sollten die Augen einige Zeit gespült werden und ggfs. Kontaktlinsen entfernt werden.
Bei verschlucken, sofort den Mund ausspülen, aber kein Erbrechen herbei rufen. Das Giftinformationszentrum und ein Arzt sollten umgehend kontaktiert werden.
Außerdem darf es nicht in die Hände von Kindern gelangen, also schön aus der Sichtweite lagern.

Fazit:
Trotz der mangelhaften Reinigungswirkung werde ich die Pods in Zukunft wohl öfter kaufen. Die Reinigungswirkung von anderen Waschmitteln ist (ohne vorheriges Einweichen) nämlich auch nicht besser. Solch einen Hardcore-Test hat bei mir noch kein weißes Shirt überlebt. R.I.P meine weißen Shirties. Außerdem werde ich die Variante Colorwaschmittel ebenfalls ausprobieren. Das Preis-Leistungsverhältnis ist im Vergleich zu anderen Markenwaschmitteln ähnlich und die Anwendung, sowie die Dosierung sind super einfach. Der Duft ist frisch, aber nicht zu aufdringlich und es bleiben auch keine Waschmittelrückstände o.ä. in der Waschmaschine zurück.

Für die schlechte Reinigungswirkung und die damit verbundenen leeren Versprechen ziehe ich zwei Punkte ab. Somit vergebe ich 3 von 5 Punkten.
3stars

Vorteile:
+ Vordosiert
+ einfache Anwendung
+ keine dreckigen Waschmittelschubladen
+ Verpackung löst sich auf
+ keine Rückstände
+ Frischer Neutraler Duft

Nachteile:
– Reinigungskraft
– leere Versprechen

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