foodspring: Den Hype um foodspring’s CocoWhey verstehe ich nicht!

11 Kommentare

Hallo meine Lieben,

letzte Woche kam meine foodspring Bestellung endlich bei mir an. Bestellt hatte ich mir ein 4er-Probierpaket CocoWhey. Ich hatte mich schon sehnsüchtig darauf gefreut. Ich liebe Kokoswasser und fand die Idee gut, Proteine hinzuzufügen, da ich unter anderem Kraftsport ausübe. Außerdem war bei meiner foodspring Bestellung ein gratis Give-Away in Form eines 60 g Vanille-Porridge dabei. Darüber habe ich mich ebenfalls sehr gefreut. Ich konnte es kaum erwarten meine neuen Produkte zu testen.

Preis & Bezugsquelle:
Ich habe die Bestellung direkt über foodspring.de durchgeführt. Das 4er-Probierpaket mit den Sorten Pur, Ananas, Orange und Mango gab es zum Probierpreis von 12,99 € statt 13,96 €.
Das Protein Vanille-Porridge to-go gab es bei der Bestellung als gratis Give-Away dazu. Der Normalpreis beträgt allerdings 3,19 €.
Des Weiteren kamen zu der Bestellung 3,90 € Versandkosten hinzu. Der Versand ist erst ab 39 € Warenwert kostenfrei.

Meine Meinung zum CocoWhey:
Nach einer harten Trainingseinheit, habe ich mich riesig auf das CocoWhey gefreut. So wie es aktuell im Internet gehypt wird muss es einfach klasse sein. Dachte ich zu mindestens. Außerdem liebe ich Kokoswasser über alles.

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foodspring CocoWhey

Ich habe beschlossen, meinen Test, mit der Sorte „Pur“ zu beginnen. Nach dem ersten Schluck dachte ich irgendwie, dass es bereits verdorben sei und habe erstmal das Mindesthaltbarkeitsdatum gecheckt. Es war aber alles noch im Rahmen, also nahm ich einen zweiten Schluck. Widerlich! Es schmeckt wie saure Milch, nur ohne Klumpen. Und wo ist das Kokoswasser, hab ich mich gefragt!? Mein heiß ersehntes Kokoswasser konnte ich gar nicht herausschmecken. Ich habe mir dann die Zutaten genauer angesehen und prompt stand mir schon die nächste Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. An erster Stelle der Zutatenliste steht nicht wie erwartet Kokoswasser sondern Wasser. Ganz simples und einfaches Wasser und davon gleich 47 %. Echt enttäuschend, dass ein so teures Produkt auch noch mit Wasser gestreckt wird. Immerhin steht vorne auf der Verpackung „Pures Kokoswasser + 20 g Whey Protein“. Mit „Pur“ interpretiere ich eigentlich, dass sonst nichts weiter hinzugesetzt wird, auch kein Wasser. Außerdem steht in der Zutatenliste Süßungsmittel drin. Ich denke, dass der künstliche Geschmack eventuell von den Süßungsmitteln kommt, denn anders kann ich es mir nicht erklären.
Mal ehrlich liebes foodspring Team. Natürliches Kokoswasser enthält bereits Zucker und ist süß genug. Hättet ihr das CocoWhey nicht mit ganz so viel Wasser gestreckt würde es vielleicht etwas natürlicher schmecken und ihr könntet die Süßungsmittel weg lassen. Zudem würde ich mich dann nicht mehr über den Preis beschweren.
Ich habe das TetraPak CocoWhey trotzdem leer getrunken, obwohl ich es mir runter zwingen musste. Es war mir allerdings zu schade die Proteine einfach in den Abfluss zu schütten.

Nach meiner nächsten Trainingseinheit, zwei Tage später, habe ich dann die Sorte Ananas probiert. Diesmal war ich natürlich darauf eingestellt, dass es mir wohl auch nicht schmecken wird. Also runter mit dem Zeug, dachte ich. Ich muss ehrlich gestehen ich habe keinen Unterschied zu der Sorte „Pur“ geschmeckt. Genauso säuerlich, kein Kokoswasser-Geschmack und von Ananas hab ich auch nichts gemerkt. Diesmal habe ich darauf verzichtet das CocoWhey leer zu trinken. Den Stress wollte ich meinem Körper nicht noch einmal antun.

Da ich natürlich trotzdem auf meine Proteine nicht verzichten wollte, habe ich die Hoffnung in das Protein Vanille-Porridge gelegt und mir dieses anschließend zubereitet.

Verbesserungsvorschläge für das CocoWhey:

  • Das Wasser ganz weg lassen und nur Kokoswasser als Basis nutzen. Dadurch bekommt es eine natürliche Süße und schmeckt hoffentlich besser.
  • Das Süßungsmittel weg lassen und evtl. Agavendicksaft benutzen, sofern die natürliche Süße des zusätzlichen Kokoswassers nicht ausreicht.
  • Eine Variante ohne WheyProtein ausprobieren. Eventuell gibt es Proteine z.B. Sojaprotein, welche besser mit dem Kokoswasser harmonieren und das Getränk nicht so säuerlich schmecken lassen.

Meine Meinung zum Protein Vanille-Porridge:
Ich habe wirklich gehofft, dass mir das Porridge besser schmeckt als das CocoWhey. Also schnell heißes Wasser aufgesetzt, den Becher bis zur Linie mit heißem Wasser gefüllt und erstmal ne Runde ziehen lassen. Ich habe es ca. 15 min abkühlen lassen, da ich Porridge gerne lauwarm esse.

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foodspring Protein Vanille-Porridge

Skeptisch nahm ich den ersten Löffel. Lecker! Endlich eine Wohltat für meinen Körper und meine Seele. Mit so einem leckeren und Proteinreichen Porridge lässt es sich nach einem anstrengendem Training super entspannen. Es riecht unheimlich gut und macht sofort Appetit. Der Vanille-Geschmack könnte etwas stärker sein, aber es ist auch so super lecker. Die Konsistenz ist nicht zu pampig und auch nicht zu kernig, sondern genau richtig. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass das Porridge bei der Bestellung dabei war, ansonsten hätte ich wohl insgesamt einen schlechten Eindruck von foodspring gewonnen und mich nicht mehr getraut nochmal dort zu bestellen. Da mich aber viele weitere Produkte z.B. die Erdnussbutter interessieren, war ich froh, dass zu mindestens das Porridge geschmeckt hat. Eventuell bestelle ich mir das Porridge auch nochmal in einer anderen Sorte. Ich werde allerdings nicht die to-go Variante bestellen, da mir diese ein wenig zu teuer ist. Das Porridge gibt es auch in einem 400 g Behälter. Den Nutzen des to-go Bechers sehe ich ehrlich gesagt nicht. Ich habe ja auch keinen Wasserkocher to-go o.ä. Sollte ich es im Büro essen wollen, kann ich mir auch einfach etwas von dem Porridge in eine kleine Dose füllen. Das erzeugt weniger Müll und geht genauso einfach.

Kommendes Gewinnspiel:
Da ich die beiden Sorten Mango und Orange nach meiner Enttäuschung über die beiden anderen Sorten nicht mehr probieren wollte, habe ich mir überlegt diese zu verlosen. Ich hoffe, dass sie jemandem von euch besser schmecken als mir. Vielleicht habt ihr sie ja schon probiert und fahrt voll drauf ab oder ihr wolltet CocoWhey ohnehin schon mal probieren. Dann habt ihr ab Sonntag den 18.09.2016 auf meinem Blog die Chance dazu. Was ihr dafür tun müsst erfahrt ihr dann am Sonntag.

Fazit:
Das CocoWhey ist vom Geschmack her sehr enttäuschend. Es schmeckt total säuerlich, künstlich und vom Kokoswasser fehlt geschmacklich jede Spur. Zudem wurde das CocoWhey mit 47 % Wasser gestreckt, obwohl vorne auf der Verpackung „Pures Kokoswasser + 20 g Whey Protein“ steht. Dafür finde ich den Preis deutlich zu hoch. Da esse ich lieber ein leckeres und großes Stück Putenbrustfilet und trinke dazu 100 % iges Kokoswasser.

Für das CocoWhey vergebe ich somit nur 1 von 5 Punkten.1star

 

Das Protein-Vanille Porridge hat mich dagegen über meine Enttäuschung (über das CocoWhey) hinweg getröstet. Die Zubereitung ist einfach und schnell. Außerdem schmeckt es wirklich gut und riecht einmalig. Lediglich der Vanille Geschmack könnte etwas stärker sein. Zudem ist mir die to-go Variante etwas zu teuer.
Immerhin besitzt das Porridge dafür klasse Nährwerte. Ganze 20,2 g Protein und 7,5 g Ballaststoffe auf 60 g Porridge. Lediglich der Zuckergehalt von 11,5 g pro Portion ist mir etwas zu viel.

Für das Porridge vergebe ich 4 von 5 Punkten.4stars

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11 comments on “foodspring: Den Hype um foodspring’s CocoWhey verstehe ich nicht!”

  1. Mein Freund liebt im Gegensatz zu mir Kokoswasser und war interessanterweise vom Cocowhey irgendwie total angewiedert. Ihm hat es überhaupt nicht geschmeckt.

    Ich habe das pure Cocowhey zwar nicht probiert, war aber von den restlichen drei Sorten total überzeugt, schmeckt zwar künstlich, aber der Geschmack war dann doch angenehm genug, dass ich es trinken konnte. Auch die 20g Protein pro Verpackung waren es mir wert 🙂 (Dabei muss finde ich normales Kokoswasser total eckelhaft und mir wird davon schlecht)…

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    1. Wobei ich noch hinzufügen muss, dass ich den Prei pro Packung überhaupt nicht gerechtfertigt finde.

      Sehr überteuert die Seite. Von den Proteinriegeln war ich auch extrem enttäuscht. Lieber gar nicht erst probierem.

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  2. Sehr interessanter Test! Ich war bisher ein großer Fan von den Produkten, allerdings sind mir die Shakes viel zu süß. Ich bin dann auf das neutrale Whey (abends Shape Drink) umgestiegen und finde es toll, weil ich es sehr gut vertrage. Das Cocowhey fand ich ebenfalls zu süß, im Gegensatz zu allen Mitbewerbern jedoch um Welten besser! Würde es dennoch nicht noch einmal kaufen. Das Porridge hat mMn auch zu viel Zucker und ist völlig überteuert. Die Qualität von Fodspring finde ich aber insgesamt viel besser als bei anderen Herstellern, da wenig Zusätze und Chemie.

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  3. Hallo liebe Sara,

    wir freuen uns über dein positives Feedback zu unserem Protein Porridge! Das versüßt uns den Dienstagmorgen doch gleich schon etwas. 🙂

    Trotzdem finden wir es schade, dass unser Cocowhey nicht ganz deinem Geschmack entspricht. Natürlich möchten wir dir aber auch erklären, was es genau mit unserem Cocowhey auf sich hat.

    Zuallererst: du hast definitiv einen Punkt! Die erste Version unseres Cocowheys enthält 47% Wasser! Aber wieso? Kokosnusswasser bringt einen höheren Kohlenhydratanteil mit, als normales Quellwasser. Deshalb haben wir genau so viel davon eingesetzt, dass wir das optimale Nährwertverhältnis für euch erreichen. Denn reines Kokosnusswasser alleine ist noch kein Fitnessprodukt. Es hat einen Zuckeranteil von bis zu 5 Prozent (!) und damit mehr als doppelt soviel wie unser Cocowhey mit nur 2,1 Prozent.

    Ein bisschen säuerlich schmeckt unser Cocowhey mit neutralem Geschmack – das stimmt. Da hat die Molke ihre Finger im Spiel – weil aber nicht jedes Protein sich für flüssige Produkte einsetzen lässt, haben wir mit unserer Molke in diesem Fall die bestmögliche Variante genutzt.

    Danke für deinen Vorschlag Agavensirup zum Süßen zu nutzen! Wir freuen uns immer über neue Ideen, die wir an die Jungs und Mädels in der Produktentwicklung weitergeben können. In dem Entwicklungsprozess haben wir tatsächlich versucht unser Cocowhey mit Agavensirup zu süßen. Leider mussten wir feststellen, dass es nicht stark genug süßt. Deshalb setzen wir Steviolglycoside ein, die aus aus dem gereinigten Extrakt der Steviapflanze entstehen.

    Das Ganze ändert vielleicht nichts daran, dass unsere erste Version des Cocowhey einfach nicht deinem Geschmack entspricht. Aber vielleicht können wir dir ja noch einen kleinen Tipp geben: Probier’s doch mal eisgekühlt. Das macht einen wahnsinnigen Unterschied. 🙂

    Und zu guter Letzt: wir bringen eine etwas veränderte Version des Cocowhey auf den Markt. Dieses würden wir dir gerne zum Test zuschicken. Was hälst du davon?

    Liebe Grüße, dein foodspring-Team

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    1. Das finde ich eine gute Idee, da würde ich es dann auch direkt mal eiskalt probieren, denn ich glaube, dass habe ich mit der ersten Variante tatsächlich nicht gemacht. Ich würde mich sehr darüber freuen, das etwas abgeänderte CocoWhey probieren zu dürfen.

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      1. Liebe Sara,

        das freut uns! 🙂
        Wie wär’s, wenn du uns deine Adresse per Email an social@foodspring.com zukommen lässt und wir dir unser Cocowhey zusenden? Das schmeckt eisgekühlt natürlich auch am besten und ist super erfrischend nach dem Workout. 💪🏼

        Dein foodspring-Team

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